#1 Glastonbury von moonlight 23.01.2009 08:54

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Der konische Hügel "Glastonbury Tor", dessen Kuppe ein verfallener Kirchturm krönt, überragt als unverwechselbares Wahrzeichen einer der mysteriösesten Orte Englands die Ebene von Somerset Levels. Auf den Tor führen spiralförmige Terrassen zur Hügelkuppe. Glastonbury, die legendäre Isle of Avalon, war tatsächlich eine von Sumpfland oder Schwemmwasser umgebene Insel, als sich die frühen Christen hier ansiedelten.


Glastonbury, das sagenumwobene Avalon. Das größte Mysterium von Glastonbury dürfte wohl die Frage sein, ob der Leichnam König Arthurs auf dem Abteigelände beigestetzt wurde. Nach Arthurs letzter Schlacht von Camlann, deren Austragungsort nicht bekannt ist, wurde der sterbende König zur mystischen Isle of Avalon gebracht. Er befahl Sir Bedivere, dafür zu sorgen, daß sein berühmtes Schwert Excalibur nicht in andere Hände gerate, und als dieser es in einen See schleuderte, tauchte eine Hand aus dem Wasser auf und ergriff es. Wo sich diese seltsame Begebenheit zugetragen haben soll? Viele vermuten bei Pomparles Bridge, kurz vor Glastonbury.

Das Grab auf dem Abteigelände wurde entdeckt, nachdem ein walisischer Barde das Geheimnis der Beisetzung König Heinrich II. preisgegeben hatte. Der König informierte daraufhin den Abt von Glastonbury, und die Mönche nutzten beim Wiederaufbau der Abtei nach einem Brand im Jahre 1184 die Gelegenheit, um nach dem Grab zu suchen. In rund 2 Meter Tiefe stießen sie auch tatsächlich auf eine steinerne Grabplatte mit der Inschrift: "Hier liegt der ruhmreiche König Artus auf der Insel von Avalon.". Etwa 2,70 Meter unterhalb der Platte fand man einen Sarg, der aus einem hohlen Baustamm gefertigt war, mit den Knochen eines Mannes, dessen Schädel Verletzungen aufwies. Heute gilt die Stelle als Artus`Grab, an der die Gebeine im Jahr 1278 vor dem Hochaltar in eine Marmorgruft gebettet wurden. Das nicht gekennzeichnete Orginalgrab liegt 15 Meter vor der Südpforte der Lady Chapel.


Das Kloster Glastonbury ist das Herz der Stadt und doch heute nicht mehr als eine Ruine. Es war das letzte Kloster, das von Heinrich dem VIII geschlossen wurde, als er die Engländer gewaltsam zur Anglikanischen Kirche konvertierte. Nach der Auflösung des Klosters verfiel auch die Stadt.

Der Überlieferung nach gründeten Joseph von Arimathaea und einige Jünger das Kloster nicht lange nach der Kreuzigung anno Domini 37... Zum Zeitpunkt seiner Ankunft war Glastonbury schon ein lange etablierter Hort der Gelehrsamkeit, eine Schule der Druiden. Die Druiden kannten Joseph offenbar und respektierten ihn, denn
sie gaben ihm Land, die "Twelve Hides" (zwölf Häute wörtl übers.) um seine Kirche darauf zu erbauen.

Quelle: http://www.magischreisen.de/

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