#1 16. Die Sterne von Keela 25.01.2009 17:09

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Die Sterne

Schlagworte:

Idee, Eingebung; gutes Gelingen, Erfolg; Neubeginn; Spiritualität, Medialität

Zeitfaktor: nachts

Sinngehalt

Die Sterne regen zum Verstehen und zum Entdecken der geistigen Ebene an. Der eigene Horizont will erweitert werden. Indem Du dich selbst und andere beobachtest, wandeln sich Schwächen in Stärken, die selbstbewußt zu Markte getragen werden. Denke und handle nicht kleinlich, sondern im großen Maßstab. Kleinigkeiten halten nur auf und bremsen den Lebensfluss.
Die Gedanken sind nicht zu kontrollieren- sie sind so grenzenlos wie das Universum. Vertrete selbstbewusst Deine eigene Meinung, und gestehe dies auch anderen zu. Vorwürfe und Vorurteile Dritten gegenüber liegen immer als Projektion in uns selbst begründet. Der Vorwurf trifft also in Wahrheit nicht den „Angeklagten“, sondern den „Kläger“ selbst.
Wer das beherzigt, zeigt wahre Geistesgröße.

Das Bild

Der Betrachter schaut in ein sanftes Tal, rundherum kleinere Hügel in blaugrüner Farbe. Nebelschleier sind zu erkennen; es könnte früher Morgen sein, kurz bevor die Sonne aufgeht. Es ist der Übergang von der Nacht zum Tag. Daher auch die Farbe des Himmels- kein Schwarz, sondern ein heller Ton bestimmt das Firmament. Die Sterne sind scheinbar willentlich und offensichtlich von Menschenhand angeordnet. Das Muster ist zu symmetrisch; außerdem ähneln diese Himmelskörper eher tanzenden Schneeflocken in verschiedenen Varianten. Das Bild wirkt insgesamt ruhig und harmonisch.

Damals

Astronomen erforschten die unendliche Weite des Universums- um die Neugierde zu stillen, ferne Gestirne und Planeten zu erforschen und dadurch Rückschlüsse auf das irdische Leben und die Entstehung der Welt zu ziehen.
Das allgemeine Denken hatte sich verändert, war ein naturwissenschaftliches geworden. Grenzwissenschaften wie die Astrologie waren fast in Vergessenheit geraten. Doch gegen Ende des 19. Jahrhunderts tauchten charismatische Vertreter der alten Kunst auf, darunter vor allem Evangeline Adams (1865- 1932), welche die Astrologie in der westlichen Welt wieder populär machten. Adams siedelte sich 1900 in New York an, und man könnte sie wohl fast als die „Lenormand der Astrologie“ bezeichnen. So beriet sie als Astrologin auch Reiche wie J.P. Morgan und Berühmte wie den Sänger Enrico Caruso oder gar den englischen König Edward VII. 1914 wurde sie wegen Wahrsagerei angeklagt, jedoch freigesprochen. In der Urteilsbegründung hieß es, sie habe die „Astrologie zur Würde einer exakten Wissenschaft erhoben“.

Die Deutung

Allgemein:

Dies ist die einzige Lenormand- Karte, die für Spiritualität und Grenzwissenschaften steht. Die Sterne kündigen darüber hinaus wertvolle Ideen, einen Neuanfang, Glück und Erfolg an.

Liebe und Partnerschaft:

Die Sterne bedeuten sexuelle Glückseligkeit. Auf dieser Ebene hat man sein passendes Gegenstück gefunden. Singles dürfen auf einen Neuanfang hoffen.

Beruf und Finanzen:

Unternehmungen werden erfolgreich gestartet; neue Pläne sorgen für finanziellen Gewinn; ein neuer Job bringt Zufriedenheit.
Die Sterne können auch darauf hinweisen, dass man seine Berufung im Bereich von Spiritualität und Esoterik findet.

Gesundheit:

Krankheiten nehmen einen guten Verlauf, ihr Ende ist in Sicht.
Lasse ansonsten die Seele baumeln und den Gedanken freien Lauf.

Tagestendenz

Du tauchst ab, ziehst dich zurück, um neue Erkenntnisse zuzulassen.
Weil Du die Welt einfach mit anderen Augen siehst und daran arbeitest, Deinen Horizont zu erweitern, kann es sein, das Du missverstanden wirst.
In Kürze hast Du eine wunderbare Idee.

Quellen:

Iris Treppner „Lenormand Schicksals- Timer“
„Die Sybille der Salons“

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